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Die Panduren vor den Toren von Waldmünchen!
Fotos: Trenckfestspiele Waldmünchen e.V.
Fotos: Trenckfestspiele Waldmünchen e.V.
WALDMÜNCHEN. Die Nacht bricht herein. Soeben hat der Herold die Schreckensbotschaft verkündet: 'Der Trenck vor'm Tor!' Wir hören das Trommeln wirbelnder Pferdehufe, das näher und näher kommt.

Eine Handvoll verwegener Gesellen bringt ihre Rösser direkt vor uns zum Stehen. Barsche Befehle und ein schriller Fanfarenstoß durchschneiden die gespannte Stille. Ein Planwagen rumpelt an uns vorbei, dem abenteuerlich aussehende Gestalten mit schweren Schritten folgen. Reisigbündel werden vom Wagen gerissen und in Brand gesteckt. Die flackernden Feuer beleuchten eine gespenstische Szenerie. Die Schatten auf der alten Stadtmauer nehmen bedrohliche Dimensionen an. Die Gesten und Gebärden der Männer sprechen eine erschreckende Sprache der Roheit und Gewalt. Das Spiel von Licht und Dunkel verzerrt Gesichter zu Fratzen, die uns das Blut in den Adern gefrieren lassen. Noch ein Trupp von Reitern jagt im wildem Galopp heran. Der aufwirbelnde Staub und der Geruch ihrer Pferde rauben uns fast den Atem.
Fotos: Trenckfestspiele Waldmünchen e.V.
Fotos: Trenckfestspiele Waldmünchen e.V.
Waldmünchens Rolle
Wie viele andere Orte an wichtigen Handels- und Heeresstraßen hatte Waldmünchen aus seiner Lage seit jeher nicht nur Nutzen ziehen können. Immer wieder war die Stadt als Durchgangsort für Freund und Feind in kriegerische Auseinandersetzungen hineingerissen worden. Am 15. September 1742 kamen die Panduren. Ihr Anführer Trenck war von Kaiserin Maria Theresia zum Obristen ernannt und mit seinem Freikorps Marschall Khevenhüller unterstellt worden, dem Oberkommandierenden der kaiserlichen Truppen im Österreichischen Erbfolgekrieg. Angezettelt wurde der Krieg 1740 vom bayerischen Kurfürsten Karl Albrecht, der als Sohn einer österreichischen Kaisertochter selbst einen Anspruch auf den Habsburger-Thron gehabt hätte, wenn von Kaiser Karl VI in einer 'Pragmatischen Sanktion' von 1713 nicht ein neues habsburgerisches Hausgesetz erlassen worden wäre. Es eröffnete erstmals den Töchtern der Dynastie und damit der erst 23jährigen Maria Theresia die Thronfolge. Trenck kam mit seinen Panduren nach Waldmünchen, nachdem er bereits Plattling, Deggendorf, Mainburg, Reichenhall, Tölz, Fürstenfeldbruck und München erobert und Cham geplündert und niedergebrannt hatte. Waldmünchen verschonte er gegen die Zahlung von 50 Species-Dukaten. Ebensoviel mußten der Pfarrer und die Gemeinde Gleißenberg bezahlen, und für die Auslösung der Frau des geflohenen Stadtpflegers Kern mußten weitere 400 Gulden aufgebracht werden. Drei Tage lang logierte der Pandurenführer im Gasthof zur Post. Für seine geliebte Kathi requirierte er vom Posthalter eine neue Chaise. In den Jahren nach 1945 regte eine Gruppe theaterbegeisteter Waldmünchner Bürger an, ein Volkstheaterstück zu inszenieren, um die Heimattraditionen zu fördern. Auf der Suche in der Geschichte der Stadt Waldmünchen stieß man dabei auf die Ereignisse des österreichischen Erbfolgekrieges und beschloß, dieses als historischen Hintergrund des Freilichtfestspiels zu nehmen. Die Uraufführung des Freilichtfestspiels 'Trenck der Pandur vor Waldmünchen' fand dann im Rahmen des 1. Waldmünchner Heimatfestes am 16. Juli 1950 statt. Seither wird das Freilichtfestspiel alljährlich im Juli/August auf dem Festspielplatz aufgeführt und ist damit das einzige nach dem 2. Weltkrieg entstandene Heimatspiel, das bis heute Bestand hat.

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Aufführungen:

Samstag, 14. Juli 2018 Tickets online bestellen

Samstag, 21. Juli 2018 Tickets online bestellen

Donnerstag, 26. Juli 2018 Tickets online bestellen

Samstag, 28. Juli 2018 Tickets online bestellen

Donnerstag, 2. August 2018 Tickets online bestellen

Samstag, 4. August 2018 Tickets online bestellen

Samstag, 11. August 2018 Tickets online bestellen

Dienstag, 14. August 2018 Tickets online bestellen

Beginn ist jeweils um 21 Uhr

Karten sind erhältlich: im Tourismusbüro Waldmünchen unter Telefon-Nummer 09972/ 30725 und unter www.okticket.de, sowie an den Aufführungstagen ab 20 Uhr an der Abendkasse am Festspielplatz.
 
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Veranstaltungen
Kaya Yanar AUSRASTEN! für Anfänger (Foto: © Daniel Preprotnik)
WEIDEN / AMBERG. Kaya rastet gerne mal aus. Nicht sehr oft, aber immer öfter. Wer Ihn live erleben möchte, kommt am Mittwoch, 22. Mai 2019 um 20 Uhr ins ACC nach Amberg oder am Donnerstag, 23. Mai 2019 um 20 Uhr in die Max-Reger-Halle nach Weiden . Liegt es an ihm, liegt es an allem anderen? Leben wir in einer Zeit, die so stressig und bekloppt ist, dass man mal ausrasten muss, um halbwegs gesund in der Birne zu bleiben? Und wenn ja, wie macht man das am besten? Warten, bis einem alles zuviel wird, und dann auswandern, burn-out oder amok?
Rock im Park 2018 (Foto: © Marius Kempf)
NÜRNBERG. Vier Monate vor dem Start von Rock am Ring und Rock im Park haben sich bereits 135.000 Fans ihr Ticket gesichert. Die bedeutendsten europäischen Zwillingsfestivals steuern für die 2019er Ausgaben erneut auf einen Ausverkauf zu. Ab sofort steht für Rock im Park eine limitierte Anzahl an Einzel-Tagestickets zur Verfügung. Die Tagestickets sind für 95,00 Euro zzgl. Buchungs- und Versandgebühren erhältlich.
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Luise Kinseher (Foto: © Martina Bogdahn)
REGENSBURG. Zwischen Fasching und Ostern und pünktlich zum Frühlingsbeginn wird Regensburg traditionell zum Schauplatz feinster Unterhaltung. Das Internationale Thurn und Taxis Kleinkunstfestival hat sich zum Ziel gesetzt, die Vielfalt internationaler Komik auf die Bühne zu bringen. Unter dem Titel „United Comedy“ vereint das Festival in diesem Jahr bereits zum 24. Mal eine Auswahl herausragender Künstler aus mehreren Ländern zu einem einzigartigen Lachprogramm aus Kabarett, Comedy, Slapstick, Satire, Improvisationstheater und Musik.
Foto: © Till Jenninger
REGENSBURG. Zahlreiche magische Momente waren ins Land gegangen. Zum Beispiel die Zeit der Annäherung, als die Musiker sich schon kannten, aber noch abwarteten, was daraus werden könnte. Im Jahr 2010 gab es immer wieder Konzerte, wo sich Pippo Pollina, Werner Schmidbauer und Martin Kälberer begegneten, jeder für sich konzertierte, zuweilen auch zusammen, weil gerade letztere sich schon lange kannten. Aber das erste echte Projekt startete erst im Jahr darauf, als sie sich zum Trio erklärten und auf Tournee gingen. Jetzt können Sie sie wieder live erleben 19.Oktober 2019 - 20 Uhr in der Donau-Arena - Regensburg.
Foto: © Tino Kratochvil
REGENSBURG. Als sich am 3. September 1994 im Kölner Sartory-Saal der Vorhang hebt für die erste Bühneninszenierung der berühmten französischen Novelle „La Belle et la Bête“ erlebt ein staunendes deutschsprachiges Publikum die Welturaufführung eines der romantischsten Musicals aller Zeiten.