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Möbel: Ein Spiegelbild unserer Kultur
Quelle: Tomorrow Focus Media
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OBERPFALZ. Für die einen reicht es schlicht und funktional. Die anderen verlangen nach Raffinesse und verspielten Details. Die Rede ist von Möbeln. Als ein Teil unserer Kultur sind die sogar mitunter ideologisch geprägt, doch wie entstanden die Stilrichtungen und was sagen sie über ihren Besitzer aus?

Möbel sind das Aushängeschild eines jeden Haushaltes. Auf nichts wird bei der Einrichtung eines Etablissements so sehr geachtet wie auf die passende Zusammenstellung der einzelnen Möbel. Man will sich ja schließlich auch nicht lächerlich machen, wenn man Freunde zum ersten Mal in seine neue bleibe einlädt. Auch der Unterschied zwischen den Geschlechtern macht sich bemerkbar.

Ganz andere Gedanken wurden sich Mitte des 20. Jahrhunderts über Möbel gemacht. Nach dem Ende des 2. Weltkriegs entwickelten sich im geteilten Deutschland zwei unterschiedliche Ausrichtungen in Punkto Möbeldesign. Im Westen etablierte sich eine moderne Formensprache die sich eher in Richtung Bauhausstil entwickelte. Im Osten dagegen erschien diese Art des Designs als „westlich dekadent“, laut sueddeutsche.de. Die damalige DDR Führung wollte realistische eher volkstümliche Möbel. Diese Konstellation ist einer von vielen belegen wie eng Politik und Kultur mit einander verbunden sind selbst, wenn es sich nur um die Gestaltung von Mobiliar dreht. Wer das verstehen will, der muss sich mit der Geschichte der Möbel auseinandersetzen.

Wie sind Möbel entstanden?
Mit der Zivilisierung der modernen Menschheit beginnt auch die Geschichte des Hausbaus. Dieser ist die Grundlage für das sesshafte Leben. Es ermöglichte unseren Vorfahren ein wesentlich umfangreicheres Inventar zu beherbergen als vorher in Zelten und Höhlen, wo die gesamte Einrichtung jederzeit abbruchbereit sein musste. Die ersten Einrichtungsgegenstände entwickelten sich wohl in folgender Reihenfolge:

    Die Truhe: Sie war wohl eines der ersten Möbelstücke. In ihr konnten Werkzeug aber auch Lebensmittel aufbewahrt werden. Außerdem war sie je nach Form relativ leicht zu transportieren. So stellte sie ein perfektes Bindeglied zwischen dem nomadischen Leben und den ersten sesshaften Kulturen da.
    Der Stuhl: Zu Beginn der Menschheit saß man bei allen Tätigkeiten vorwiegend auf dem Boden. Dies sieht man auch heute noch bei Völkern des Orients und des Fernen Ostens. Eine erhöhte Sitzposition galt in früheren Zeiten als königlich und der Stuhl als Thron. Bis heute hat sich diese Deutung bewahrt was man an Begriffen wie dem Heiligen Stuhl oder dem Lehrstuhl an einer Universität noch sehen kann.
    Der Name: Das Möbel hat seinen Namen aus dem lateinischen. Es stammt von dem Begriff mobilis, das so viel heißt wie mobil, beweglich. Der Stuhl entspricht noch am ehesten diesem Begriff.
Foto: Florentine / pixelio.de
Foto: Florentine / pixelio.de
Die Entstehung der Stile
Als Ausdruck verschiedener Kulturepochen bilden Stile ein Abbild des Zeitgeistes. Dadurch sind sie ständigen Veränderungen unterworfen, da sie sich genauso wie die Kultur ständig weiterentwickeln. Alle europäischen Kulturen und Stile sind also eng miteinander verknüpft. Doch auch heute sind Kulturen nicht ohne einen weltanschaulichen Überbau vorstellbar. Sie wurden durch den jeweiligen Volkscharakter bzw. der vorherrschenden Religion geprägt. Darüber hinaus wuchs sie durch Einflüsse und Verbindungen, die durch Handel oder sogar durch Kriege entstanden. Die Vermischung, Übernahme und Verschmelzung verschiedener Einflüsse bietet den Nährboden für die verschiedenen Möbel Stile:

    Griechisch: Die antiken Möbel zeichneten sich vor allem durch ihre großartige Einfachheit aus. Der Natur kommt bei der griechischen Innenraumgestaltung eine besondere Rolle zu, was zum Beispiel daran zu sehen ist, dass Hockerfüße und Stuhlbeine oft Tierfüßen entsprachen.
    Römisch: Der Römische Stil ähnelt dem Griechischen sehr. Um eventuelle feine Unterschiede erkennen zu können, müsste man auf Relikte aus jener Zeit zurückgreifen können, doch leider gibt es so gut wie keine Originale mehr. Übrigens: Holzmöbel waren aufgrund des Holzmangels im damaligen Italien wahrscheinlich ein großer Luxus.
    Gotik: Diese Epoche zeigt wie sich neue Kenntnisse und Möglichkeiten der Holzverarbeitung durchsetzen. So wird die Bauweise von Möbeln im Verlauf des gotischen Mittelalters leichter und dünnwandiger. Auch die steigenden Ansprüche des Bürgertums verlangen nach abwechslungsreicheren und aufwändigeren Möbeln. Ein Beispiel für diese Zeit sind die vielen gotischen Kirchen die auch heute noch erhalten sind, wie zum Beispiel die Stiftskirche Notre-Dame in Auxonne.
    Renaissance: Sie stellt eine Wiederbelebung des griechischen bzw. römischen Architekturstils da, laut kunstmarkt.com.
    Biedermeier: Er ist ein Möbelstil des neuen Bürgertums, der den Menschen in Mitteleuropa einen beschaulichen, gemütlichen und leicht verklärten Rückzugsort schuf. Außerhalb der eigenen vier Wände kam die immer unruhigere und hektischere Zeit der industriellen Revolution auf. Um sich vor ihr zu schützen bevorzugte die bessere Gesellschaft die Idealvorstellung einer heilen Welt, die sich in dem gemütlichen Möbelstil des Biedermeier widerspiegelt. Am besten kann man sich in diese Zeit hineinversetzen, wenn man sich eine heiße Schokolade nimmt, seine gemütlichsten Pantoffeln anzieht und es sich einfach vor dem Fernseher gemütlich macht.
    Jugendstil: Dieser wollte etwas vollkommen Neues bilden ohne jegliche Art der Anlehnung an historische Vorbilder. Die Möbel des Jugendstils zeichnen sich dadurch aus, dass sehr edle und teure Materialien Verwendung finden, sowie durch ihre sehr gute handwerkliche Verarbeitung.
    Art Deco: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand dieser mondäne Stil, der sich ebenfalls durch hervorragend verarbeitete edle Hölzer wie zum Beispiel verschiedene Tropenhölzer oder durch sehr exotische Materialien wie Haifischhaut auszeichnet. Eines der berühmtesten Bauwerke dieses Stils ist das Chrysler Building in New York.
    Bauhaus: Das Hauptaugenmerk bei dieser Form des Möbeldesigns lag darin, eine klare und schmucklose Formsprache zu entwickeln. Den Machern war es wichtig Möbel zu entwickeln, die einfach in der Herstellung sind aber dennoch ästhetisch in ihrer Gestalt. Kaum ein Stil hat unsere moderne Architektur und Designsprache so geprägt wie der Bauhaus Stil sagte der Geschäftsführer von vladon.de gegenüber unserer Redaktion.


Was sagt uns die Einrichtung über eine Persönlichkeit
Die oben genannten Stile bilden heute die Grundlage moderner Wohnideen. Wie der Wohnraum aber im Detail gestaltet wird, hängt vom Charakter einer Person ab. So kommt unteranderem auch der Spruch zustande: Zeige mir wie du wohnst und ich sage dir wer du bist.

Fazit
Die Geschichte des Möbels ist fast so lang wie die Geschichte der modernen Menschheit. Egal ob Möbeln durch Politik, Kultur oder Designer geprägt wurden, sie haben eins gemeinsam: Sie sind die Vorgänger unserer gegenwärtigen Einrichtungsstile wie sie z.B. schoener-wohnen.de beschreibt.
 
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