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Hausbau: Wenn der Bauherr selbst mit anpackt
Foto: © Baustelle betreten verboten by Thomas Kohler (www.flickr.com/photos/mecklenburg/5009637282) (weitere Bildinfos siehe unten)
Foto: © Baustelle betreten verboten by Thomas Kohler (www.flickr.com/photos/mecklenburg/5009637282) (weitere Bildinfos siehe unten)
OBERPFALZ. Beim Hausbau kommt es vor allem in ländlichen Regionen häufig vor, dass der Bauherr mit anpackt und die Baugrube selbst aushebt. Damit es keine bösen Überraschungen gibt, sollte dabei auf einige Dinge geachtet werden.

Wer ein Haus bauen lässt, verwirklicht meist seinen ganz persönlichen Traum vom Eigenheim. Viele Bauherren möchten deshalb auch selbst etwas zum Bau beitragen und bestimmte Aufgaben selbst übernehmen. Zudem kostet ein Hausbau eine Menge Geld. Da ist es nicht verwunderlich, dass die zukünftigen Eigentümer durch Eigenleistungen versuchen, die Kosten zu reduzieren. Wer von Anfang an mit anpacken will, hebt auch eigenständig die Baugrube aus. Dafür benötigt man jedoch viel handwerkliches Geschick und fachliches Verständnis. Zeitlich gesehen dauert das Ausheben der Grube in Eigenregie deutlich länger, kann jedoch durchaus etwa 5.000 Euro einsparen. Das Vorhaben „in Handarbeit' ausführen zu wollen, macht allerdings wenig Sinn. Hier lohnt sich die Investition in einen Minibagger. Sparfüchse können einen gebrauchten Minibagger online mieten oder sogar kaufen. Günstige Modelle findet man bereits ab 4.500 Euro. Wenn die richtige Ausrüstung steht, sollten vor dem Ausheben der Grube rechtliche Aspekte geklärt werden.

Rechtliche Absicherungen
Das eigenständige Ausheben der Baugrube sollte immer in Absprache mit der Bauleitung passieren. Holt man sich weitere Helfer hinzu, wird dies als Unternehmung nicht gewerbsmäßiger Bauarbeiten angesehen und somit meldungspflichtig bei der zuständigen Bau-Berufsgenossenschaft. Es müssen infolgedessen Arbeitsstunden, Namen und Entgelte gemeldet werden sowie eine gesetzliche Unfallversicherung für die Arbeiter gezahlt werden. Wer gegen diese Auflagen verstößt, hat mit entsprechenden Geldstrafen zu rechnen. Ausgenommen sind der Bauherr selbst, seine Ehefrau und etwaige Freunde, die Nachbarschaftshilfe leisten.

Sind alle Vorkehrungen getroffen, kann es losgehen. Beim Ausheben sollte stets darauf geachtet werden, dass eine ausreichende Baugrubenabsicherung vorhanden ist, sodass die Grubenwände nicht zusammenstürzen. Passiert dies, kann es zu schweren Verletzungen oder sogar tödlichen Unfällen kommen. Vor dem Zutritt Unbefugter auf das Baugrundstück schützt ein Bauzaun aus Drahtgitter oder Holz. Die in der Regel zwei Meter hohen und 3,50 Meter breiten Bauzaunelemente sollten das komplette Baugrundstück umrunden und miteinander verbunden sein. Ein Schild „Betreten der Baustelle verboten' bringt zusätzliche Sicherheit. Denn sollten sich Unbefugte an der Baugrube verletzen, haftet der Bauherr. Deshalb ist ein Zaun unverzichtbar, damit die eigentliche Sparmaßnahme den Bauherrn am Ende nicht teuer zu stehen kommt.

Bildrechte: © Flickr Baustelle betreten verboten ; Thomas Kohler CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
 
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