REGENSBURG. Am Samstag, den 14. Mai 2011 öffneten sich die Türen des komplett neu sanierten Theaters im Spitalkeller - dem Zaubertheater Regensburg. Die Premiere gaben das Zaubertrio die 'StereoTypen'.
Pünktlich um 19.30 öffneten sich die Türen des komplett neu sanierten Theaters im Regensburger Spitalkeller und die Gäste strömten mit vielen 'ahhhs und ohhhs' in den noch nach frischer Farbe duftenden Raum um sich die besten Plätze zu sichern. Der eigentlich für 75 Gäste konzipierte Zuschauerraum war mit 90 neugierigen Premierenbesuchern mehr als voll - und noch immer wollten viele Karten und mußten vertröstet und nach Hause geschickt werden.
Die Premiere gaben die StereoTypen - das sind Starmagier Rudy Christl, Superbayer Florian Eder und Carmen als optischer Leckerbissen des zaubernden Trios - mit deren Show, die sie selbst einen 'Magischen Kommödienstadl' nennen. Und der Name ist Programm...., Rudy Christl gibt einen bärbeissigen, über alle möglichen Themen auf's lustigste schwadronierend, Florian Eder ist ein Zauberer auf Wanderschaft, der kommt und um Quartier und Essen bittet und sich dies in einem 2-stündigen Zauber-Kampf mit dem Wirt auf's Härteste verdienen muss und Carmen als sexy Bedienung und Assistentin.
Das Programm ist ein wilder Mix aus Bauerntheater mit splapstik-artigen Wortwechseln und magischen Momenten zum Staunen, wenn sich Rudy Christl und Florian Eder gegenseitig versuchen beim Zaubern zu übertreffen. Egal ob es dabei um Entfesselungen geht oder um Trickverrat, den Florian Eder und Carmen auf das Köstlichste darbieten oder darum, aus Wasser an die 20 verschiedene Schnäpse zu zaubern um damit das Publikum zu verkosten, in dem natürlich jeder diese Alkoholika prüfen und kosten will.
 Fotos: Veranstalter |
Die Lachmuskeln endültig strapaziert dann die 'Wirtin', die direkt nach der Pause überraschend auftaucht und in üppiger, weiblicher Fülle und als Xantippe durch und durch von Rudy Christl gegeben wird und die nicht nur mit Städtequartettenzaubert sondern als 'Hexe' dann auch noch das genaue Geburtsdatum eines weiblichen Gastes durch amüsante Fragen über deren Urlaubs und Essverhalten herausbekommt.
Magisch eingebettet wird die ganze Handlung noch in eine Illusion, bei der der Wirt sich gleich am Anfang des Abends den Ring einer Zuschauerin ausleiht, diesen verschwinden läßt um ihn dann im Finale in einem die ganze zeit über gut sichtbaren, rundum geschlossenen Safe wieder erscheinen zu lassen.
Alle Gäste waren sich einig! Ein amüsanter Abend mit einem ständigen Wechsel zwischen Lachsalven und atemlosen Staunen und Wundern. Ein gelungener Mix zwischen Bauerntheater und Zaubershow wie es ihn bis jetzt noch nicht gibt. Und ein mehr als gelungener Start für eine neue Kleinkunstbühne in Regensburg in der Traditionsgaststätte Spitalkeller (Alte Nürnberger Strasse) und das neu gegründete Zaubertheater Regensburg.
Die nächste Veranstaltung des Zaubertheaters ist ein Kabarettabend am Samstag, den
18. Juni 2011, wieder um 20 Uhr und wieder im Spitalkeller. Und nach diesem fulminanten Start sollte man sich die Karten dafür rechtzeitig sichern unter
www.zaubertheater-regensburg.de '