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SCHWANDORF. Am Samstag, den 28. Januar 2012, kam es im nordöstlichen Landkreis Schwandorf zum Streit zwischen einem Mann und seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau. Dabei würgte der 54-Jährige die 46-Jährige und verlangte einen fünfstelligen Geldbetrag.
Der 54-Jährige, der ein Reihenhaus bewohnt, läutete zunächst bei seiner in der Nachbarschaft wohnenden Frau. Als diese geöffnet hatte, war es zu einem Streit gekommen. Im Verlauf des Streits hätte der Mann sein Opfer mit beiden Händen am Hals gepackt und gewürgt, so schilderte die 46-Jährige das Weitere. Ihren Angaben zu Folge sei sie fast bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt worden. Im Laufe der Auseinandersetzung hätte der 54-Jährige einen mittleren fünfstelligen Bargeldbetrag verlangt.
Erst als der bei der Geschädigten wohnende 19-jährige gemeinsame Sohn dazugekommen sei, hätte der 54-jährige Mann von seinem Opfer abgelassen.
Als die von der Geschädigten über Notruf verständigte Polizei eingetroffen war, hatte sich der Beschuldigte bereits entfernt. Die Polizeibeamten konnten mit ihm jedoch telefonisch in Kontakt treten, woraufhin er zum Ort des Ereignisses zurückkehrte. Dort wurde er vorläufig festgenommen.
Die Geschädigte wurde nach der polizeilichen Aufnahme ambulant im Krankenhaus behandelt.
Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg hat die Ermittlungen übernommen.
Der 54-jährige Beschuldigte wurde am Folgetag, dem 29. Januar 2012, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Amberg der Haftrichterin vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen versuchter räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung.