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BURGLENGENFELD. In ganz Bayern versuchen osteuropäische Gauner den Leuten mit einem heimtückischen Trick das Geld abzugaunern.
Erneut hat sich die Kriminalpolizeiinspektion Amberg mit einer Betrugsmasche zu befassen, bei der eine 58-jährige Frau um 20.000 Euro „erleichtert“ wurde. Der aktuelle Fall in Burglengenfeld ereignete sich am 08.03.2010 in den Mittagsstunden in der Regensburger Straße.
Bereits im Juni des vergangenen Jahres geschah in Amberg ein nahezu gleich gelagertes Delikt. Hier waren es 25.000 Euro, die zwei unbekannte Frauen erbeuteten.
Im aktuellen Fall waren es drei Frauen osteuropäischer Herkunft, die ihr Opfer, eine in der ehemaligen UDSSR geborene Frau, auf offener Straße ansprachen. Mit der Aussage, dass diese schwer krank sei ihr aber geholfen werden könnne ließ sich die Frau überreden von zuhause 20 000 Euro zu holen, da dieser Betrag für den Heilungsprozess von großer Bedeutung sei. Unter dem Murmeln von Gebetsformeln wickelten die Täterinnen das Geld in ein Tuch ein und verschnürten dies zu einem Päckchen. Dies händigten sie wieder an die 58-Jährige aus. Die sollte es mehrere Tage in ihrer Wohnung aufbewahren, dann sei sie „geheilt“. Der Frau kamen aber tags darauf Bedenken und sie öffnete das Päckchen. Darin fand sie nur Papierschnitzel.
Beschreibung der drei Täterinnen:
Erste Täterin – 160 cm groß, ca. 40 Jahre alt, sie sprach russisch, trug eine graue Mütze und einen grauen halblangen Daunenmantel mit Stehkragen.
Zweite Täterin – 160 cm groß, ca. 45 Jahre alt, dicke Figur, sprach gebrochen deutsch und russisch und war bekleidet mit einer schwarz gemusterten Daunenjacke sowie einer schwarzen Hose.
Dritte Person – 170 cm groß, sprach russisch und war bekleidet mit einer apricot- beigen Jacke mit Gürtel und Kapuze sowie einer schwarzen Hose, weißen Pumps und schwarzen Socken.
Nahezu gleich war das Procedere im Amberg im Juni 2009. Aber nicht nur dort sondern flächendeckend im gesamten bayerischen Raum sind Frauen mit südosteuropäischem Typus unterwegs mit dieser Masche.
In allen Fällen haben die Opfer Migrationshintergrund überwiegend aus Russland.
Auch im Landkreis Regensburg gab es einen nahezu gleich gelagerten Fall als im Juli des vergangenen Jahres ebenfalls eine aus der ehemaligen UdSSR stammende Frau auf offener Straße angesprochen wurde. Das einzige worin sich der Fall glücklicherweise unterscheidet ist, dass die Beute der damals zwei Täterinnen „nur“ 700 Euro war.
Nachdem nicht auszuschließen ist, dass diese Frauen möglicherweise in anderer Besetzung erneut auftreten verweist das Polizeipräsidium Oberpfalz entsprechende Vorsicht walten zu lassen. Um Hinweise zu dem Geschehen in Burglengenfeld (Personen, Fahrzeuge) bittet die Kriminalpolizeiinspektion Amberg unter der Telefonnummer: 09621/8900.
Beim erneuten Auftreten wird gebeten sofort den Notruf 110 anzuwählen!!!!