 Neben der Dämmung der gesamten Dachflächen war auch die Erneuerung der Fassade und Fenster im 'Uraltbau' Bestandteil der energetischen Sanierung der Klinik St. Anna. |
SULZBACH-ROSENBERG. Mit einem Kostenaufwand von 1,14 Millionen Euro wurde am Krankenhaus St. Anna eine umfangreiche Wärmedämmung durchgeführt, die nach Angaben der Verwaltung eine Kostenersparnis von 50 bis 60 000 Euro im Jahr erwarten lässt. Dieser Tage begann nun der erste Bauabschnitt der Generalsanierung, für die gut 18 Millionen Euro veranschlagt sind.
Landrat Richard Reisinger, Vorstand des Kommunalunternehmens Krankenhäuser, berichtete gestern zum Abschluss der energetischen Sanierung, dass die Maßnahme weitgehend aus Mitteln des Konjunkturprogramms II des Bundes realisiert werden konnte. Dem Träger verblieben von 1,14 Millionen Euro förderfähigen Kosten nur 12,5 Prozent Eigenanteil.
Eine Investition in die Zukunft des Hauses bedeutet die jetzt schon gestartete Generalsanierung der Klinik, 11,94 Millionen von 18,1 Millionen Euro Gesamtkosten sind förderfähig. Den Restbetrag stellte der Kreistag in seiner letzten Sitzung im Jahr 2011 bereit.
Die Baumaßnahme sieht u. a. die Sanierung und Erweiterung des OP-Bereichs und der Intensivstation vor. Die Entbindungsräume ziehen um und werden neu gestaltet, ebenso die Geburtshilfe und Gynäkologie. Zur Baustelle werden außerdem die Physiotherapie, die Chefarztspange Innere Medizin/Chirurgie, Umkleiden, Medizintechnik, Diensträume, Büroräume, Lüftungssteuerung, Gebäudetechnik und Cafeteria.
Die ersten Sanierungsmaßnahmen haben schon begonnen, im Technikkeller der Klinik. Die Verwaltung rechnet mit der Fertigstellung im vierten Quartal 2015.