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Sie (Isabelle Huppert) wohnt mit ihrem Lebensgefährten (André Dussollier) und dem gemeinsamen Sohn in einem schicken Appartement gegenüber vom Jardin du Luxembourg, dem früher königlichen, heute staatlichen Schlosspark.
Er (Benoît Poelvoorde) lebt alleine mit seinem Sohn in einem Lieferwagen. Sie ist eine renommierte Galeristin, Chefin einer angesehenen Sammlung moderner Kunst. Er lebt von Gelegenheitsarbeiten und der Wohlfahrt.
Sie hat sieben Jahre lang an der Universität studiert. Er ist fast sieben Jahre lang hinter Gittern gesessen. Sie steht mit dem Kultusministerium auf du und du.
Er ist jedem alkoholischen Getränk zugeneigt, dessen er habhaft werden kann. Sie genießt intellektuelle Debatten. Er liebt gelegentlichen Sex mit vollbusigen Bettgenossinnen. Sie leben in zwei verschieden Welten und können den Anblick des jeweils anderen nicht ertragen. Sie hätten sich eigentlich nie treffen sollen, aber sie haben beide heranwachsende Söhne, die trotz unterschiedlichster Herkunft die besten Freunde sind. Und so kommen sich auch die Erwachsenen über alle gesellschaftlichen Schranken hinweg näher – näher als sie es eigentlich wollten.
In ihrer neuesten Komödie MEIN LIEBSTER ALPTRAUM führt die geborene Luxemburgerin Anne Fontaine („Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft”, „Das Mädchen aus Monaco“) was so alles passieren kann, wenn in einer langjährigen Beziehung die Gefühle erloschen sind und die Partner sich entschließen, ihr Liebesleben etwas „aufzupeppen”. Drei der bekanntesten und beliebtesten französischen Schauspieler – Isabelle Huppert („Geheime Staatsaffären”), Benoît Poelvoorde („Nichts zu verzollen”) und André Dussollier („Kein Sterbenswort”) – hat die ehemalige Tänzerin und Schauspielerin zu diesem Zweck vor der Kamera versammelt. Geistreich, humorvoll, schlagfertig und hintersinnig liefern sie sich etwas andere Szenen einer Beziehung – und das mit höchst überraschendem Ausgang.