Ehrenabend des VfB Thanhausen
Ehrung für 40-jährige Mitgliedschaft
Thanhausen. (bir) Zum Auftakt des Fussballwochenendes beim VfB Thanhausen wurde am Freitagabend ein Ehrenabend abgehalten, bei dem langjährige Mitglieder des Vereins entsprechend geehrt wurden. Insgesamt 31 Mitglieder, die seit der Wiedergründung im Jahre 1970 dem VfB Thanhausen die Treue halten, wurden dabei für ihre 40-jährige Mit-gliedschaft vom BLSV ausgezeichnet.
Nach einem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder begrüßte 1. Vorstand Josef Friedl die anwesenden Ehrengäste aus Sport und Politik, insbesondere aber die zu ehrenden Mitglieder. Friedl: „ Ohne euch wäre das Bestehen des VfB nicht möglich gewesen, ihr habt immer treu zum Verein gehalten.“ Auch der Verein selber musste sich immer wieder anpassen, musste auf bestimmte Gegebenheiten flexibel reagieren. Gemeinsam wurden Höhen und Tiefen durchgemacht, Erfolge Gefeiert, Schmerz und Trauer durchlebt. Friedl dankte an dieser Stelle auch allen Geschäftsleuten, die den VfB durch ihre Spenden großzügig unterstützen, ohne die der Verein die laufenden Aufgaben und Arbeiten nicht bewältigen könnte.
Viele Leute, die heute geehrt werden, so 2. Bürgermeisterin Cornelia Schwamberger, wollen dies eigentlich gar nicht. Denn sie betrachten dieses jahrzehntelange Engagement als eine Selbstverständlichkeit und zugleich auch als eine Bereicherung ihres Lebens. Für die Zukunft wünschte sie dem VfB weiterhin viele Menschen, die mit anpacken, die sich nicht egoistisch ins eigene Ich zurückziehen, sondern die für uns alle Verantwortung übernehmen.
Bernhard Reiß, Vorsitzender des BLSV im Kreis Tirschenreuth, überbrachte die Glückwünsche der gesamten Kreisvorstandschaft. Er verwies auf die Bedeutung des Sports und der Sportvereine, durch die es dem jeweiligen Ort oft besser ginge, weil so ein Verein auch ein Kulturgut darstelle und in zwischenmenschliche Beziehungen mit einwirke. Denn gerade die Mitglieder unterstützen immer wieder die wertvolle Arbeit des Vereins. Reiß: „Sie halten unsere Vereine lebensfähig.“
Kreisehrenamtsbeauftragter für den BFV im Kreis Weiden Josef Gläßl betonte, dass die-ser Ehrenabend auch das Bewusstsein stärken soll, dass Sport heute zum Leben und zum Lebensgefühl gehört. Alle, die sich ehrenamtlich betätigen, sind in zweifacher Hinsicht Vorbilder. Erstens, so Gläßl, weil sie Verantwortung übernehmen und zweitens, weil sie durch ihr Verhalten für ihre Mitmenschen da sind. Gläßl abschließend: „Helfen Sie auch mit, wenn es gilt gegen rechtsextreme Gewalt und Ausländerfeindlichkeit auf den Fußball-plätzen anzugehen!“
Einen Rückblick auf die Reaktivierung des VfB Thanhausen gab „Zeitzeuge“ Robert Birkner. Es ist nicht so leicht, innerhalb von wenigen Minuten 40 Jahre VfB, also die Zeit seit der Wiedergründung im Jahre 1970, detailliert darzustellen oder wiederzugeben, meinte Birkner. Viele Höhen und Tiefen habe man miterlebt und mitgetragen – aber auch schöne und lustige Erlebnisse gehabt. Näher ins Auge rückte er vor allem die 70-er und 80-er Jahre. Dabei ließ er die eine oder andere Anekdote oder wahre Begebenheit mit einfließen, die wiederholt für Heiterkeit unter den Anwesenden sorgte.
Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden vom BLSV folgende Mitglieder des VfB geehrt:
Bäuml Konrad, Beer Franz, Birkner Bernhard, Birkner Robert, Falk Norbert, Fenzl Max, Franz Alois, Franz Georg, Franz Herbert, Freundl Franz, Gleißner Ludwig, Hecht Gerhard, Hecht Ludwig, Heldwein Adalbert, Heldwein Hans, Heldwein Max, Höcht Richard, Hültner Lothar, Hültner Manfred, Koller Harald, Kutzer Ludwig, Ott Alfred, Schicker Gerhard, Schüßler Günther, Schwamberger Bernhard, Seitz Franz, Wührl Anton, Zeitler Alois, Zeit-ler Bernhard, Zölch Alfons, Zölch Vinzenz,
Bild Ehrung 40 Jahre VfB Thanhausen.jpg
Stehend: Bernhard Reiß (BLSV), Manfred Hültner, Max Heldwein, Alfons Zölch, Günther Schüßler, Gerhard Hecht, Norbert Falk, Alois Zeitler, Georg Franz, 2. Bgm Cornelia Schwamberger, Adalbert Heldwein, Alois Franz, Josef Gläßl (BFV), Robert Birkner
Sitzend: Bernhard Schwamberger, Ludwig Hecht, Hans Heldwein Harald Koller, 1. Vorstand Josef Friedl, Herbert Franz, Anton Wührl, Alfred Ott, Max Fenzl