 Im Süden führt die Sonne, im Norden weht der Wind. |
BAYERN. Photovoltaik-Betreiber hat es vielerorts gefreut: Wo der Nebel nicht zuschlug, brachten Kälte und Sonnenschein unerhoffte Stromgewinne. Bayern führt weiterhin die Solar-Statistik an.
Sieht man sich die reinen Zahlen an, so scheint es, als ob die 'Flachländer', allen voran Brandenburg und Schleswig-Holstein (mit 48 bzw. 45 Prozent Anteil der Erneuerbaren Energien an der Gesamtstromversorgung) die Nase weit vorn hätten, doch ein Blick auf die Karte zeigt mehr:
Der Norden ist lediglich führend in Sachen Windenergie; geht es um die Sonne, so ist der Süden absoluter Spitzenreiter.
Vielen Anlagen-Betreibern brachte das Novemberwetter einen gänzlich unerhofften Energieertrag. Kein Wunder, denn Kälte und Sonnenschein zusammen sind ein Klima, in dem sich Solarzellen besonders wohl fühlen: Da arbeiten sie am effektivsten. Pech hatten lediglich diejenigen, die in einem der berüchtigten oberpfälzer 'Nebellöcher' wohnen; das wenige Restlicht wurde zusätzlich durch den Dunstbelag auf den Solarpanelen gestreut, sodass sie wie unter einer dünnen Schneeschicht begraben schienen. Doch bereits 3-4 Sonnenstunden pro Tag genügten vielerorts, um die Modellrechnungen zur Amortisation einer PV-Anlage zu übertreffen.
Wir von energieimpuls-oberpfalz.de wünschen Euch, dass auch in der Adventszeit die Sonne reichlich scheinen möge, und schreibt uns, welche Erfahrungen ihr mit Eurer PV-Anlage in diesem trockenen und kalten November gemacht habt. Wir wollen Eure Meinung hören!
Alwin Ertl für die-oberpfalz.de, unter Verwendung einer Grafik von www.energymap.info via openstreetmap.org, Lizenz cc-by-sa