 Foto: © losrobsos - Fotolia.com; |
OBERPFALZ. Erstmals hat die Solar-Einspeisung ins Stromnetz die in Deutschland durch Wasserkraft erzeugte Strommenge überschritten.
Der Bundesverband Solarwirtschaft meldet für dieses Jahr erstmals eine höhere Einspeisung aus Photovoltaik-Anlagen als durch Wasserkraftwerke. Die Menge an Solarstrom im gesamtdeutschen Stromnetz wuchs erneut schneller als erwartet; sie verdreifachte sich im Zeitraum von 2009 bis 2011. Aktuell beträgt der Anteil an Solarstrom 3,5 Prozent; der BSW geht von einer möglichen Steigerung bis zu zehn Prozent im Jahr 2020 aus.
Die Anreize für private Investoren fallen in Zukunft weitgehend weg, da durch den Zuwachs an Solarstrom-Einspeisung und den nur zögerlich stattfindenden Netzausbau Kapazitäten fehlen um den Strom zu den Verbrauchern zu leiten. Die Förderung neuer Solaranlagen sinkt zum Jahreswechsel um durchschnittlich 15 Prozent, und die Kilowattstunde aus kleinen Dachanlagen wird nur noch mit 24,43 Cent vergütet anstatt wie bisher mit 28,74 Cent.