 'Never look back!' - Ein US-Soldat auf gefährlicher Mission (Wikimedia / U.S. Army, gemeinfrei) |
AMBERG. Bürgerinitiativen sehen den Abzug der amerikanischen Truppen als Chance, deren Unterkünfte großflächig umzuwidmen und unter anderem als Ressource für erneuerbare Energien zu nutzen.
Die Bürgerinitiativen Umwelt und Truppenübungsplatz (BUT, Landkreis Amberg-Sulzbach), der Zusammenschluss umweltbewusster Bürger (ZuB, Landkreis Neustadt/Waldnaab) sowie die Bürgerinitiative „Etz langt´s!“ (Stadt und Landkreis Ansbach und Neustadt/Aisch – Bad Windsheim) haben in einer gemeinsamen Erklärung die bayerische Staatsregierung aufgefordert, die durch den Abzug der amerikanischen Truppen frei werdenden Flächen und Gebäude nachhaltig zu nutzen. Es reiche nicht, so die Bürgerinitiativen, den Kommunen ausgleichende Fördermittel zur Verfügung zu stellen, vielmehr müsse ein weitreichendes Konzept entwickelt werden, das sich nicht auf die Ansiedlung von Behörden in den ehemaligen Kasernengebäuden beschränkt.
Gemeinsame Ausgründungen in Zusammenarbeit mehrerer Hochschulen in Form von Technologiezentren und Energieparks könnten auch die mittlere und nördliche Oberpfalz als Bildungs- und Energiestandort attraktiv machen, davon sind die Initiatoren des Aufrufs überzeugt. Wie Staatsminister Söder gegenüber den 'Nürnberger Nachrichten' vor Kurzem erklärte, stehen dem Freistaat Bayern bis zu 700 Millionen Euro als zusätzliche Fördermittel zur Verfügung; diese sollten in 'Bildung, Forschung und regenerative Energien' investiert werden, so die Forderung der Bürgerinitiativen.