Eine gute Wärme- dämmung schützt Altbauten nicht nur vor Wärmeverlusten im Winter, sondern auch vor Überhitzung im Sommer. Bei älteren Gebäuden lohnt sich eine Nachrüstung.
Ein altes Haus hat seinen Charme, allerdings auch seine Unzulänglichkeiten. Gerade in punkto Wärmedämmung haben die allermeisten Altbauten Nachholbedarf, selbst wenn die gesetzlichen Mindeststandards der EnEV erfüllt sind.
Der Einbau einer Wärmedämmung, ob Wand, Dach oder Kellerdecke ist besonders bei Gebäuden älteren Baujahres sinnvoll, da diese meist über keine bzw. nur unzureichende Wärmedämmung verfügen.
Durch gute Wärmedämmung wird die Gebäude-Außenwand zu einer warmen Wand (Wärmespeicher). Sie bleibt nach wie vor diffusionsoffen, das heißt, die Wasserdampf-Wanderung von Stellen mit hoher Sättigung innen (Bad, Küche) zu Stellen niedriger Sättigung außen findet nach wie vor statt.
Im Bereich der Fensternischen besteht bei unfachmännischer Ausführung der Dämmung die Gefahr von Kälte- bzw. Wärmebrücken. Genau an diesen Stellen kann Schimmelbildung entstehen, welche durch gutes Lüften vermieden werden kann.
Seit dem 1. April 2009 fördert die KfW auch Einzelmaßnahmen (energieeffizient Sanieren), z.B. nur die Dämmung des Daches, oder nur die Dämmung der Fassade.
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