 © Bedridin Avdyli - Fotolia.com |
Energieberater sind dazu da, Ihr Gebäude auf Verbesserungsmöglichkeiten zu untersuchen. Sie wollen Ihnen nichts verkaufen, sondern geben Ihnen lediglich ein Datenblatt an die Hand, mit dessen Hilfe Sie selber entscheiden können, welche energetischen Verbesserungen Sie an Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung vornehmen wollen.
Für einige Arten der Energieberatung müssen Sie selber aufkommen, wie zum Beispiel für Thermografie, die seit Herbst 2009 nicht mehr vom Staat bezuschusst wird. Meistens aber können Sie zahlreiche Förderboni einstreichen, wenn Sie zeitnah die entsprechenden Renovierungsmaßnahmen in die Wege leiten.
Bei einer BAFA-Vor-Ort-Energieberatung wird Ihr Gebäude auf energetische Verbesserungs- und Sanierungsmöglichkeiten untersucht. Der aktuelle Energieverbrauch des Gebäudes wird in die Verlustbereiche Transmission, Lüftung, Wärmebrücken, solare Einstrahlungs- und interne Wärmegewinne, sowie in die der Anlagentechnik aufgeteilt. Sie erhalten einen energetischen Gesamteindruck über Ihre Immobilie und können das Auftreten von Energieverlusten zuordnen.
In mehreren Sanierungsvarianten werden Fragestellungen wie zusätzliche Dämmung (Dachdämmung, Wanddämmung, Kellerboden, Kehlbalkenlage), Erneuerung von Fensterflächen (Fenster, Türen, Dachfenster), Verbesserung der Anlagetechnik Heizungstechnik (NT–Technik, Brennwerttechnik, Brennertausch, Neuanlage), Verbesserung der Warmwasserbereitung (Kombibetrieb, solare Warmwasserbereitung, und Wärmepumpe) untersucht und explizit für Ihre Gebäude errechnet.
 © m.schuckart - Fotolia.com |
Durch eine solche Analyse erhalten Sie einen Überblick über den energetischen Ist-Zustand und umfangreiche zusätzliche Berechnungen und Empfehlungen für eine Gebäudeverbesserung. Gebäudeenergieberater erstellen außerdem eine Kostenschätzung über zu erwartende Sanierungskosten und berechnen die CO2-Einsparung, die ein wichtiger Meßwert ist für die Inanspruchnahme von Förderprogrammen.